Die Krawatten - damals und heute

KrawattenDie Krawatte ist ein Accessoire mit einer lange Geschichte

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Einführung in die Krawatten-Welt

Die begann bereits im Jahr 53 nach Christus. Auf der Trajansäule sind Krieger abgebildet die ein um den Hals verknotetes Tuch trugen, dies waren die ersten modischen Erscheinungen von getragenem Stoff um den Hals eines Mannes. Jedoch ist dies noch nicht die Krawatte wie diese heute bekannt ist, sondern eher ein Halstuch. Im Jahr 1663 wurde die Krawatte dann erstmals in der Form erwähnt. Zu ehren des Königs Ludwig XIV gastierte eine Kroatische Söldnertruppe vor dem noch in Bau befindlichen Schloss Versailles. Der König fand den "Halsschmuck" so reizvoll, dass er ab diesem Tag die Krawatte (er stellte sogar einen eigenen Krawattenpfleger ein) für die obere Adelsschicht als unabdingbar nannte. Ab dem 19. Jahrhundert wurde dann auch die korrekte Art des Bindens ein wichtiger Bestandteil, besonders in England und Frankreich, hier erschienen auch Lehrbücher zu diesem Thema. Ab dieser Zeit wurde die Krawatte dann auch in dem heutigen Stiel getragen.



Austatter und Krawatenknoten

Heute wird in Deutschland sogar einmal im Jahr der Titel "Krawattenmann des Jahres" vergeben - die passenden Krawatte gibt es beispielsweise bei einem Herrenausstatter Hamburg oder bei Herrenausstattern in anderen deutschen Städten. Dafür ist das in Krefeld ansässige deutsche Krawatteninstitut zusammen mit der Köln Messe verantwortlich. Krefeld ist der Sitz des Instituts weil dort über 80% der deutschen Krawatten hergestellt werden. Es gibt bis heute über 180 Arten einen Krawattenknoten zu binden. Jedoch haben sich drei davon besonders durchgesetzt. Diese drei nennt man Four-in-Hand, Windsor-Knoten und der Pratt-Knoten. In Deutschland außerdem stark verbreitet ist der Manhattan-Knoten.