Fracks mit kleinen und wesentlichen Besonderheiten

FracksDer Frack ist der festlichste Anzug für Herren und wird oftmals als großer Gesellschaftsanzug bezeichnet. Ganz im Gegensatz zu dem Smoking welcher als kleiner Gesellschaftsanzug bekannt ist. In der Regel wir der Frack zu Abendgesellschaften, also ab 18.00 Uhr, getragen.

Erst die Franzosen setzten den Stil des heute bekannten Fracks durch. So gelangte um etwa 1700 der englische Frock, welcher aus Wolle bestand und vorne von der Brust hinablaufend schräg nach hinten geschnitten war, nach Frankreich. Dort wandelten die Franzosen den Frack zum "fraque" um und dieser setzte sich ab dem 18. Jahrhundert immer mehr durch. Folglich veränderte sich der Schnitt des Fracks unwesentlich und etwa 1850 wurde der Frack langsam aber sicher nur noch zu besonderen Anlässen getragen.
Der klassische Frack ist schwarz, sehr selten von einem tief dunklem Blau, und besteht aus der Frackjacke welche von der Form einem Schwalbenschwanz ähnelt. Vorn wird die taillenkurze Jacke stets offen getragen, und der Spitzenrevers ist mir Seidensatin versehen. Der Frack lässt wenig Spielraum für den Träger. So hat die Frackhose in keinem Fall Aufschläge, sie wird ohne Gürtel sondern lediglich mit Hosenträgern getragen, und an den Seitennähten der Hose sind Galons aus Seide eingenäht. Das Hemd ist ein schlichtes, weißes, gestärktes Frackhemd welches einen Stehkragen hat und einfache Manschetten. Über dem Hemd wird eine weiße Frackweste aus Baumwolle getragen und zusätzlich eine weiße Fliege. Als Alternative zu der Frackweste lässt sich ebenfalls ein Kummerbund tragen, diese Variante ist allerdings, besonders für den klassischen Frack, eher unüblich.